Ausstellungen in der Galerie „Im Stall“
September 2009
19.+20.09.2009 „Die Ästhetik des Verlassenen“
26.+27.09.2009 Fotoausstellung von Lutz Michaelis
jeweils 16 - 18 Uhr
Eröffnung am 19.09.2009, um 16 Uhr
August 2009:
08.+09.08.2009 Fotoausstellung von Uwe Rusz
15.+16.08.2009
jeweils 16 - 18 Uhr
Eröffnung am 08.08.2009, um 16 Uhr
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Lutz Michaelis
Hütten und Zechen
Lutz Michaelis
Hütten und Zechen
Ästhetik des Verlassenen
Industriefotos
Industriefotos
| Sa und So 19.+20.September 2009 16-18 Uhr Sa und So 26.+27.September 2009 16-18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung |
Eröffnung am 19.09.2009 16 Uhr Begrüßung und Einführung Lutz Michaelis |
WIR LADEN SIE UND IHRE FREUNDE HERZLICH EIN
So finden Sie uns:
Von Uelzen über Hambrock und Halligdorf in Niendorf II rechts über die Brücke, von Wrestedt aus links über die Brücke, und gleich wieder rechts.
Bitte außerhalb des Hofgrundstückes parken!
Der Architekt und Fotograf Lutz Michaelis
war nach einer Besichtigungsreise von ehemaligen Industrieanlagen im Ruhrgebiet und im Saarland, im Kulturpark Ruhrgebiet u. a. zur Zeche und Kokerei Zollverein und zur Heinrichshütte in Hattingen und im Saarland zur Völklinger Hütte, so beeindruckt von dem Gesehenen, dass er ein zweites Mal hinfuhr, dieses Mal mit seiner Kamera, und versuchte, seine Eindrücke im Bild festzuhalten.
Er schrieb dazu:
„Ingenieure und Techniker entwickelten und bauten die riesigen Werkanlagen, wie man sie auf alten Fotos noch sehen kann, Hütten und Zechen, Fördertürme und Transportanlagen, Hochöfen und Gießereien, Maschinen und ihr Zubehör. Für hunderttausende Arbeiter, für die Einwohner ganzer Landesregionen wurden sie zur Lebensgrundlage und zum Lebensinhalt. Bombenkrieg und Nachkriegsreparationen zerstörten sie. Die Trümmer wurden großflächig abgeräumt. Neue Gewerbeflächen entstanden und großartige Landschaftsparks. Neues Leben wuchs und wächst heran.
Einzelne Industriebauten blieben erhalten und wurden saniert. Nicht zu neuerlicher ursprünglicher Nutzung, sondern als Industriedenkmal zur Besichtigung freigegeben. Andere werden als Kulturbauten für Theater und Konzerte der Ruhrtrienale genutzt.
Wer durch die Werkanlagen geht, spürt, überwältigt von der überall, innen und außen, auf ihn einwirkenden Größe, die Kraft der Maschinen, das Drehen der Räder, das Ineinandergreifen der Getriebe, das Rattern und Rütteln der Loren und das Dampfen und Zischen aus tausend Ventilen. Er ahnt die ebenso kraftvolle und wohl organisierte Betriebsamkeit der zu Tausenden tätig gewesenen Menschen.
Jetzt stehen die Anlagen still. Die Gebäude sind leer. Nur die Besucher schauen und staunen.“
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„IM STALL“ Verein für Kunst und Kultur e.V.
Lutz Michaelis Waldstraße 7 29525 Uelzen Tel. 0581-14938
August 2009:
08.+09.08.2009 Fotoausstellung von Uwe Rusz
15.+16.08.2009
jeweils 16 - 18 Uhr
und nach telefonischer Einladung
Eröffnung am Freitag 07.08.2009, um 18 Uhr
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UWE RUSZ
Fotoimpressionen
UWE RUSZ
Fotoimpressionen
Farbfotos von
Uwe Rusz
Uwe Rusz
| Eröffnung am Freitag 7. August 2009 18 Uhr Begrüßung Lutz Michaelis Einführung Gerhard Pelzer |
„Fotografieren heißt sehen!
Mit offenen Augen durch die Welt gehen und das Gesehene mit der Kamera zur eigenen „Ansicht“, zum eigenen Bild von der Welt und ihren Objekten gestalten und interpretieren“. LM
In der Reihe ihrer Fotoausstellungen 2009 zeigt die Galerie „IM STALL“ Bilder des Fotografen Uwe Rusz, Hamburg.
„Mir geht es beim Fotografieren um die visuelle Entdeckung. Die Motive suche ich eher im Abseits, jenseits des herkömmlichen Schönen. Dort finde ich meine Bilder, Farbflächen mit Spuren von Verwitterung, Benutzung, Veränderung und Verfall, manchmal imaginäre Landschaften von subjektiver Schönheit. Licht verändert Farbe, macht Schatten, ein und dassselbe wird wieder anders. Bilder entsehen im besonderen Augen-Blick, die Fotografie erlaubt mir, ihn festzuhalten.
Die meisten Fotos in dieser Ausstellung sind auf Kreta entstanden. Im Frühjahr, wenn die Fischer ihre Boote für die neue Saison vorbereiten, finde ich solche Farbflächen. Nur im Frühjahr, nur für kurze Zeit, gibt es zum Beispiel dieses Rot. Schon der nächste Anstrich verändert alles, verdeckt die darunter liegenden Schichten. Die zufällig gesetzten Pinselstriche, die Farb- und Arbeitsspuren, die eigentlich nur der Erneuerung des Anstrichs dienen, sind die Malereien, die ich fotografiere, in denen ich meine Bilder sehe.“
Uwe Rusz

